Tigermücke in Hockenheim

Die Asiatische Tigermücke wurde erstmals im Sommer 2020 in der Stadt Hockenheim nachgewiesen. Nachfolgend aufgelistet ist eine Historie der Maßnahmen und Kontaktmöglichkeiten zum Team vor Ort.

2020

Die Asiatische Tigermücke wurde Anfang August erstmals durch eine Bürgermeldung an das Projekt TIGER entdeckt. Im Umkreis des Fundes wurden Fallen aufgestellt, um festzustellen ob es sich um eine Einschleppung oder bereits etablierte Population handelt. Zwei der Fallenfänge in unmittelbarer Nähe des Erstfundes brachten weitere Tigermückennachweise. In diesem Umfeld wurden auch bei Stichproben weitere Tigermücken nachgewiesen.

 

2021

Im direkten Umfeld des Erstfundes wurde von April bis Oktober eine Bti-Behandlung durchgeführt. Parallel wurden Fallen installiert um die Verbreitung der Tigermücke zu überwachen. Dieses Fallenmonitoring erstreckte sich bis in das Gewerbe- und Industriegebiet Talhaus wo in einer Falle ebenfalls ein Tigermückennachweis erbracht wurde.

Das betroffene Gebiet in Hockenheim erweiterte sich zum Saisonende auf knapp 7 Hektar im Siedlungsbereich und 7 Hektar vermutete Befallsfläche im Talhaus.

 

2022

Im bekannten Verbreitungsgebiet beider Bereiche wurden von April bis Oktober regelmäßig Bti-Behandlungen auf allen Grundstücken durchgeführt. Parallel wurde durch Fallenfänge die Ausbreitung der Tigermücke überwacht.

Durch Fallenfänge erweiterte sich die Befallsfläche auf knapp 20 Hektar.

 

2023

Im bekannten Verbreitungsgebiet beider Bereiche wurden von April bis Oktober regelmäßig Bti-Behandlungen auf allen Grundstücken durchgeführt. Parallel wurde durch Fallenfänge die Ausbreitung der Tigermücke überwacht.

Durch Fallenfänge und Bürgermeldungen kam es in der Saison zu weiteren Tigermückennachweisen fernab der bereits bekannten Verbreitungszone. Dadurch vergrößerte sich die Befallsfläche zum Saisonende auf knapp 46 Hektar. Ein Trend zur Verschleppung von Tigermücken im Ort zeuchnete sich verstärkt ab.

 

2024

Im bekannten Verbreitungsgebiet beider Bereiche wurden von April bis Oktober regelmäßig Bti-Behandlungen auf allen Grundstücken durchgeführt. Parallel wurde durch Fallenfänge die Ausbreitung der Tigermücke überwacht.

Durch positive Fallenfänge und mehrere Bürgermeldungen wurde deutlich, dass die Weiterverschleppungsrate zunimmt. Bis zum Saisonende erweiterte sich das Verbreitungsgebiet der Asiatischen Tigermücke auf mehr als 100 Hektar.

 

2025

In der Saison 2025 wurde keine Bti-Behandlung durch KABS-Mitarbeitende durchgeführt. Durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit sollten Bürger:innen sensibilisiert werden und zur Tigermückenprävention beitragen.

 

2026

Im Jahr 2026 werden keine Vor-Ort-Maßnahmen durch die KABS in Hockenheim erfolgen. Anwohnende sind dazu aufgerufen eigenverantwortlich aktiv zu werden. Die Prävention von Tigermückenbrutstätten steht hierbei an erster Stelle.