2022
Der erste Nachweis der Asiatischen Tigermücke in Trebur erfolgte im Rahmen des Fallenmonitorings „TiMo“ der KABS. Im Ortsteil Astheim fiel eine der vier Eiablagefallen positiv aus. Im Umfeld des Erstfundes wurden weitere Eiablagefallen installiert, um die Ausbreitung der Tigermücke besser einschätzen zu können.
2023
Erneut wurden Eiablagefallen installiert, um die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke einschätzen zu können. Im Laufe der Saison konnten in mehreren Fallen Tigermückeneier nachgewiesen werden. Eine Population hatte sich also bereits etabliert.
Das Verbreitungsgebiet wurde auf rund 30 Hektar eingeschätzt.
2024
Vor Ort erfolgten keine Maßnahmen durch die KABS.
2025
Auf der Basis des Verbreitungsgebiets aus dem Jahr 2023 wurde eine regelmäßige Bti-Behandlung durch die KABS ab Saisonbeginn durchgeführt. Durch Fallenfänge wurde ermittelt, ob die Maßnahmen erfolgreich sind und wie weit verbreitet die Asiatische Tigermücke inzwischen ist.
Zum Saisonende stand durch Fallenfänge fest, dass sich die Tigermücke fast flächendeckend in Astheim ausbreiten konnte und eine Fläche von rund 50 Hektar besiedelt war.
2026
In der Saison 2026 werden Maßnahmen zur Reduktion der Tigermücke in Trebur durchgeführt. Im betroffenen Gebiet östlich der Mainzer Straße werden alle Grundstücke zweimal im Laufe der Saison besucht und die Anwohnenden dabei intensiv beraten, so dass sie selbstständig die Tigermückenprävention übernehmen können. Westlich der Mainzer Straße sind noch nicht alle Anwohnenden mit der Tigermücke vertraut, hier wird es im Laufe der Saison dreimalige Besuche zur Bti-Behandlung durch die KABS geben.
Die Maßnahmen werden durch ein Fallenmonitoring begleitet. Auch unabhängig der KABS-Besuche sind Anwohnende dazu aufgerufen eigenverantwortlich aktiv zu werden. Die Prävention von Tigermückenbrutstätten steht hierbei an erster Stelle.