Tigermücke in Lampertheim

Die Asiatische Tigermücke wurde erstmals im Herbst 2023 in der Stadt Lampertheim nachgewiesen. Nachfolgend aufgelistet ist eine Historie der Maßnahmen und Kontaktmöglichkeiten zum Team vor Ort.

2023

Der erste Nachweis der Asiatischen Tigermücke in Lampertheim erfolgte im Rahmen des Fallenmonitorings „TiMo“ der KABS. Eine von vier Eiablagefallen im Stadtteil Neuschloß wies Tigermückeneier auf.

 

2024

Ein Fallenmonitoring während der Saison 2024 sollte das Ausmaß der Tigermückenverbreitung in Lampertheim ermitteln. Zeitgleich wurde eine Bti-Behandlung im Umfeld des Erstfundes auf rund 2,4 Hektar durchgeführt.

Durch eine Bürgermeldung wurden ebenfalls Tigermücken im Stadtkern nachgewiesen. In diesem Bereich installierte Fallen wiesen weitere Tigermücken nach. TiMo-Fallen im nördlichen Industriegebiet fielen ebenfalls positiv aus.

Das Befallsgebiet betrug zum Saisonende hin rund 20 Hektar.

 

2025

Im bekannten Verbreitungsgebiet wurden von April bis Oktober regelmäßig Bti-Behandlungen auf allen Grundstücken durchgeführt. Parallel wurde durch Fallenfänge die Ausbreitung der Tigermücke überwacht. Anwohnende hatten die Möglichkeit das Angebot der KABS wahrzunehmen und sich kostenfrei zur Brutstättenvermeidung in ihrem Garten beraten zu lassen.

 

2026

In der Saison 2026 werden in Lampertheim keine Vor-Ort-Maßnahmen durch die KABS erfolgen. Anwohnende sind dazu aufgerufen eigenverantwortlich aktiv zu werden. Die Prävention von Tigermückenbrutstätten steht hierbei an erster Stelle.