2022
Im Rahmen des aktiven Tigermückenmonitorings der KABS wurden im Sommer 2022 vier Eiablagefallen im Bereich der Kernstadt aufgestellt. Zwei der vier Eiablagefallen erbrachten einen Nachweis auf Tigermücken. Da keine Bürgermeldungen eingingen, konnte das Verbreitungsgebiet nur grob auf rund 12,6 Hektar eingeschätzt werden.
2023
Im geschätzten Verbreitungsgebiet wurden von Mai bis Oktober regelmäßig Bti-Behandlungen auf allen Grundstücken durchgeführt. Parallel wurde durch Fallenfänge die Ausbreitung der Tigermücke überwacht. Durch die Fallenfänge zeigte sich, dass die Tigermücke über das Befallsgebiet hinaus verbreitet war. Zum Saisonende hin hatte sich die betroffene Fläche auf knapp 41 Hektar erweitert.
2024
Im bekannten Verbreitungsgebiet wurden von April bis Oktober regelmäßig Bti-Behandlungen auf allen Grundstücken durchgeführt. Parallel wurde durch Fallenfänge die Ausbreitung der Tigermücke überwacht.
Das Befallsgebiet erweiterte sich durch positive Fallenfänge um weitere 10 Hektar. Im Stadtteil Weitenung wurde ebenfalls ein Fallenmonitoring durchgeführt nachdem im Herbst 2023 dort eine Bürgermeldung eingegangen war.
2025
Auch in 2025 wurden erneut Maßnahmen zur Reduktion der Tigermücke im Siedlungsgebiet auf rund 52 Hektar durchgeführt. Rund um den Tigermückennachweis in Stadtteil Weitenung wurde eine viermalige Behandlung auf weiteren 10 Hektar zum Saisonbeginn durchgeführt.
Die Maßnahmen wurden durch ein Fallenmonitoring begleitet. Bürger:innen in Bühl hatten die Möglichkeit Vor-Ort-kostenfreie Beratungstermine anzufordern, um zu erfahren welche Brutstätten in ihrem Garten vorhanden sind.
Über den Verlauf der Saison wurde eine weitere Tigermückenpopulationen im Stadtteil Vimbuch durch das Zufallsmonitoring TiMo ermittelt. Durch Bürgermeldungen und positive Fallenfänge ergab sich zum Saisonenende ein befallenes Gebiet von rund 203 Hektar.
2026
In der Saison 2026 werden keine Vor-Ort-Maßnahmen durch die KABS in Bühl erfolgen. Anwohnende sind dazu aufgerufen eigenverantwortlich aktiv zu werden. Die Prävention von Tigermückenbrutstätten steht hierbei an erster Stelle. Hierzu wird die Stadt Bühl Bti-Tabletten und Netze für Regentonnen und andere Wassersammelbehältnisse bereitstellen. Auch wird eine Informationsveranstaltung über die Tigermücke und Vermeidungsstrategien informieren.