2024
Der erste Nachweis der Asiatischen Tigermücke in Schwetzingen erfolgte Mitte August durch eine Bürgermeldung im Stadtkern. Im Umfeld des Erstfundes wurden Eiablagefallen installiert. Durch diese Fallen und weitere Bürgermeldungen konnten im unmittelbaren Umfeld weitere Tigermücke nachgewiesen werden.
Ein Verbreitungsgebiet wurde vorläufig auf rund 17 Hektar festgelegt.
2025
Zum Saisonbeginn wurden im betroffenen Gebiet dreimalig alle Grundstücke in regelmäßigen Abständen mit Bti behandelt. Durch Fallenfänge wurde ermittelt, ob weitere Bekämpfungsmaßnahmen vor Ort durchgeführt werden müssen.
Durch Fallenfänge und Bürgermeldungen vergrößerte sich die Befallsfläche auf rund 97 Hektar.
2026
In der Kernzone des Tigermückenaufkommens werden erneut zum Saisonbeginn regelmäßige Bti-Behandlungen durchgeführt. Parallel gibt es ein intensives Vor-Ort-Beratungsangebot sowie feste Beratungsbesuche nach Hauseinwürfen. Auch Straßenwasserabläufe stehen in stärkerem Fokus.
Anwohnende sind dazu aufgerufen zusätzlich auch eigenverantwortlich aktiv zu werden. Die Prävention von Tigermückenbrutstätten steht hierbei an erster Stelle.