Ziel des Pilotprojekts
Eine wirksame Bekämpfung der Asiatischen Tigermücke ist dort am erfolgreichsten, wo die Bürgerschaft aktiv mitwirkt. Da sich die Tigermücke vor allem in privaten Gärten und auf Grundstücken vermehrt, kommt dem eigenen Handeln eine zentrale Bedeutung zu. Gleichzeitig ist eine flächendeckende Haus-zu-Haus-Bekämpfung für viele Kommunen auf Dauer nicht finanzierbar. Deshalb braucht es neue, praktikable und bezahlbare Wege der Prävention und Bekämpfung.
Durch gezielte Bürgerschulungen direkt im eigenen Garten, wird das Wissen vor Ort gestärkt und in praktisches Handeln umgesetzt. So kann gemeinsam geprüft werden, welche Maßnahmen wirksam sind und wie kommunale Präventionsstrategien langfristig sinnvoll gestaltet werden können. Um solche Lösungen zu entwickeln, haben das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg und die KABS bereits im Jahr 2024 zwei Pilotprojekte durchgeführt. In Waiblingen startet das Pilotprojekt erstmals im Jahr 2026, wobei zunächst geeignete Siedlungsflächen im Stadtgebiet für das Projekt gefunden werden müssen.
Mehr zum Pilotprojekt kann auch auf der Webseite der Stadt Waiblingen erfahren werden.