17.3.2026

Weitere Flüge gegen Sumpfwaldstechmücken

Hubschrauber AS 350 B2 im Einsatz
Ab Mittwoch ist mit weiteren Hubschrauberflügen gegen die Sumpf- und Bruchwaldstechmücken zu rechnen.  Das sonnige Wetter ab Wochenmitte ist für die Stechmückenbekämpfer dabei von großem Vorteil.

Die ersten Bti-Behandlungen via Helikopter gab es in diesem Jahr am 10. März und damit verhältnismäßig früh. Die Einsätze waren zu diesem Zeitpunkt auf die Süd- und Vorderpfalz beschränkt und auf Brutflächen mit weit fortgeschrittener Larvenentwicklung fokussiert. Nun folgen die ersten Hubschraubereinsätze welche alle drei Bundesländer und auch das Elsass betreffen.

Am Mittwoch sind Flüge im Raum Karlsruhe sowie bei Kandel, Hördt, Hanhofen, Harthausen, Neuhofen und Ludwigshafen geplant. Am Donnerstag soll die Maschine bei Lampertheim und Worms sowie zwischen Eich und Gimbsheim unterwegs sein. Freitag folgen dann Einsätze im Raum Rastatt sowie auf französischer Seite zwischen Selestat und Seltz.

Die Flüge sollen bis spätestens Anfang kommender Woche abgeschlossen werden und die sonnige Wetterlage der kommenden drei Tage ausnutzen. Durch die wärmeren Tagestemperaturen wird der Stoffwechsel der Larven angekurbelt, was letztlich dazu führt, dass der Wirkstoff Bti auch wirklich gefressen wird. Die Larven befinden sich aktuell im zweiten und dritten Larvenstadium, das gibt der KABS ausreichend Puffer, um Teile der Brutflächen notfalls auch in der kommenden Woche zu behandeln. Da die Bti-Behandlung aktuell keinem allzu großen Zeitdruck unterliegt, wird nur ein Helikopter im Einsatz sein.

Seit dem 04. März wird parallel auch die zu Fuß Ausbringung des biologischen Wirkstoffs durchgeführt. Nach jeder Bti-Behandlung erfolgt in den Folgetagen eine Erfolgskontrolle mittels Schöpfproben.

 

Update 18.03.2026, 7.15 Uhr:

Der Flugplan für den heutigen Tag steht fest. Flächen auf folgenden Gemarkungen werden behandelt: Karlsruhe (Hagsfeld), Eggenstein-Leopoldshafen, Linkenheim-Hochstetten, Dettenheim und Graben-Neudorf in Baden-Württemberg. In der Pfalz gibt es Flächen im Bienwald auf den Gemarkungen Wörth am Rhein und Kandel. Außerdem ist der Helikopter in Kuhardt, Hördt, Schwegenheim, Harthausen und Hanhofen im Einsatz. Die letzten Flüge für Mittwoch finden in Neuhofen und Ludwigshafen (Maudach) statt.
Der erste Flug beginnt um 10.00 Uhr in Karlsruhe, von dort geht es Richtung Norden.

 

Update 19.03.2026, 7.45 Uhr:

Die Flüge am Mittwoch verliefen bei bestem Wetter ohne Komplikationen. Heute werden Brutflächen auf folgenden Gemarkungen behandelt: Lampertheim, Bobenheim-Roxheim, Worms, Biblis, Eich, Gimbsheim, Groß-Gerau, Trebur, Ginsheim-Gustavsburg, Ingelheim am Rhein und Bingen am Rhein. Die Flüge starten erneut ab 10 Uhr, um die wärmeren Temperaturen der Tagesmitte auszunutzen. Die größten Flächen fallen am Gimbsheimer Altrhein zwischen Eich und Gimbsheim an. Die Flächen in Hessen fallen sehr klein aus, denn vor dem 01. April werden nur Brutareale außerhalb der Naturschutzgebiete behandelt. Erst im April beginnt die Behandlung innerhalb der NSGs.

 

Update 20.03.2026, 7.45 Uhr:

Die Flüge in Rheinhessen und Hessen wurden erfolgreich durchgeführt. Der Fokus liegt heute auf den mittelbadischen Kommunen: Flächen in Rheinstetten, Durmersheim, Au am Rhein, Bietigheim, Ötigheim, Steinmauern, Rastatt, Sinzheim, Bühl, Lichtenau und Rheinau sind heute Programm. Die Brutstätten werden parallel zu den elsässischen Flächen zwischen Munchhausen und Drusenheim behandelt. Eine weite Strecke steht dem Helikopter heute ins französische Sélestat bevor. Ob der Einsatz heute so komplikationslos wie die zwei vorherigen Tage abläuft wird maßgeblich davon abhängen wie zügig der Hubschrauberpilot Einlass in den französischen Luftraum erhält.

 

Update 23.03.2026, 8.00 Uhr:

Der Einsatz in Mittelbaden konnte noch am Freitag erfolgreich beendet werden. Über das Wochenende gab es in vielen Gebieten Nachkontrollen oder Bti-Behandlungen die zu Fuß aus durchgeführt wurden. Ein Helikopter wird in dieser Kampagne voraussichtlich nicht mehr benötigt. Heute und morgen kann die freundliche Witterung nochmals ausgenutzt werden, bevor am Mittwoch der Wetterwechsel samt Temperatursturz einsetzt.

 

Update 25.03.2026, 8.00 Uhr:

Die Nachkontrollen durch Schöpfproben zeigen, dass alle Einsätze der vergangenen Woche gut funktioniert haben. In der kommenden Woche könnten ab dem 01. April bedarfsweise Flächen in den hessischen Naturschutzgebieten per Helikopter behandelt werden. Zuvor wird durch Schöpfkontrollen ermittelt, ob die Einsätze dort überhaupt nötig sind. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg endet die Kampagne in dieser Woche.

 

Update 01.04.2026, 7.45 Uhr:

Die Schöpfkontrollen innerhalb der Brutstätten in den relevanten hessischen Naturschutzgebieten zeigen einen gemischten Besatz aus Dritt- und Viertlarven. Dank der kühlen Wetterphase entwickelten sich die Sumpfwaldstechmücken in der letzten Woche recht langsam, weshalb eine Bti-Behandlung vom Hubschrauber aus doch noch vor der Verpuppung erfolgen kann. Der Helikopter ist heute auf den Gemarkungen Riedstadt, Groß-Gerau, Trebur und Ginsheim-Gustavsburg im Einsatz.

 

Update 02.04.2026, 11.30 Uhr:

Die Hubschrauberflüge gestern konnten erfolgreich durchgeführt werden. In den kommenden Tagen und nach Ostern finden letzte Nachkontrollen statt. Die Kampagne endet in der der nächsten Woche auch in Hessen. Ein erster Einsatz in den Rheinauen ist mangels Hochwasser noch nicht in Sicht.

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