Rolle der KABS
Im Rahmen eines Konsortiums von am Oberrhein ansässigen Partnern aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, trägt die KABS als kofinanzierende Partnerin am Projekt bei. Die KABS beteiligt sich aktiv an der Überwachung der Asiatischen Tigermücke, hilft bei der Entwicklung von Kommunikationsmitteln, beteiligt sich an öffentlichen Veranstaltungen und bringt ihre wissenschaftliche Expertise und Erfahrung bei der Tigermückenbekämpfung in das Projekt ein.
Projektziele
Die Ausbreitung der Tigermücke beeinträchtigt die Lebensqualität am Oberrhein und erhöht das Risiko der Einschleppung von Viren (z. B. Dengue- und Chikungunya-Viren). Um diesem Trend entgegenzuwirken, wird im Projekt „TIGER 2.0“ ein grenzüberschreitendes Monitoring eingeführt, an dem sich Behörden, Wissenschaftler und Akteure der partizipativen Forschung (Citizen Science) beteiligen.
Bürger:innen können zur Datensammlung und interaktiven Kartierung beitragen, an der Bewertung von Bekämpfungsmethoden mitwirken und nach einer Entdeckung von Krankheitserregern die Umsetzung der Ablaufpläne für Gegenmaßnahmen unterstützen. Das Projekt soll auch dazu beitragen, Prozesse besser abzustimmen, die Öffentlichkeit gezielter zu informieren und die Reaktionsfähigkeit lokaler Akteure zu stärken.
Langfristig sollen ein besseres Netzwerk für Warnhinweise und gefestigte Präventionsmaßnahmen in der Bürgerschaft zum Nutzen der Bevölkerung dienen.
Laufzeit des Projekts
TIGER 2.0 ist am 01. Januar 2026 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Bis zum 31. Dezember 2028 werden über das Projekt neue Maßnahmen und Veranstaltungen in der Oberrheinregion durchgeführt. Mehr zu den Tätigkeiten kann über die Projektwebseite TIGER-Plattform erfahren werden.