Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V.

 

 

 

 

 

 

              Biologische Stechmückenbekämpfung am Oberrhein

 
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» Aktuelles » Aktuelles von der KABS e.V.
Aktualisiert: 25.06.2018   

Herzlich willkommen bei der KABS e.V.

Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage" im Bereich der Oberrheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen. "Schnake" ist der im Einsatzgebiet der KABS e.V. mundartlich gebräuchliche Ausdruck für Stechmücken (Culicidae).

Da für die Anwendung moderner biologischer und umweltschonender Methoden zur Stechmückenbekämpfung ein umfangreiches Fachwissen erforderlich ist, werden von der KABS e.V. neben der praktischen Bekämpfungsarbeit wissenschaftliche Arbeiten durchgeführt. Die Forschungsarbeiten werden überwiegend in den KABS-eigenen Laboratorien im Rahmen von Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sowie von den Wissenschaftlern der KABS e.V. in Zusammenarbeit mit kooperierenden Universitäten vorgenommen.

Aktuelles 

Pressemeldung25.06.2018 Führungsspitze der KABS wechselt
Seit 42 Jahren ist Paul Schädler, Landrat und Regierungspräsident a.D., Präsident der KABS. Nun gibt er den Führungsstab an Hartwig Rihm, Bürgermeister a.D. von Au am Rhein bei Karlsruhe weiter, der ab 2019 als neuer Präsident die Geschicke der KABS in die Hand nehmen wird. Der Bürgermeister von Germersheim, Marcus Schaile, und der Bürgermeister a.D. Klaus Horst aus Stockstadt werden Hartwig Rihm als Vizepräsidenten zur Seite stehen. Lesen Sie dazu die aktuelle Pressemeldung im Pressebereich .

Schöpfrobe 07.06.2018 Neue Hochwasserwelle, geringer Larvenbesatz
Zwei Wochen nach der letzten Bekämpfungsphase im letzten Maidrittel wurde der bekämpfungsrelevante Pegel Anfang Juni erneut überschritten, wobei der Wasserhöchststand der aktuellen Hochwasserwelle etwa dem der vorangegangenen Welle entsprach. Da hierbei wieder nur dieselben Stechmückenbrutstätten bzw. Eiablagehorizonte innerhalb kurzer Zeit überflutet wurden, fiel der Schlupf der Stechmückenbrut erwartungsgemäß geringer aus. So wurde bei der aktuellen Hochwasserwelle auf nur 216 Hektar Wasserfläche der Schwellenwert von 5 Larven pro Liter überschritten und das Aufwachsen der Larven mit dem biologischen Wirkstoff BTI durch Einsatz des Hubschraubers verhindert. In der vorangegangen Hochwasserwelle war bei gleichem Wasserstand eine Bekämpfung aus der Luft auf noch 470 Hektar nötig. Dies ist ein Teil der von der KABS praktizierten ökologischen Bekämpfungsstrategie, bei der nicht automatisch bei Auftreten von Stechmückenlarven, sondern erst nach dem Überschreiten gewisser Schwellenwerte eine Bekämpfung erfolgt.

Pegel_Messstelle24.05.2018 Pfingstzeit-Hochwasserzeit
Wie so oft zur Pfingstzeit kam es auch dieses Jahr am Rhein zu einem Anstieg des Pegels und zu einer bekämpfungsrelevanten Überflutung von Stechmückenbrutstätten. Bedingt durch die abschmelzenden Schneemassen im Alpenraum befindet sich der Rheinpegel im Frühjahr auf einem leicht erhöhten Niveau, so dass durch zusätzliche Regenfälle im Einzugsgebiet des Rheins der bekämpfungsrelevante Pegel schnell überschritten wird. So kam es in den letzten zehn Jahren zu acht bekämpfungsrelevanten Pegelständen in den Tagen um Pfingsten. Je nach Höhe der Larvenbrutstätten und dem damaligen Witterungsverlauf kamen im selben Zeitraum in bis zu sechs Jahren die Kabs-Mitarbeiter und teilweise auch der Hubschrauber auch an den Pfingstfeiertagen zum Einsatz.

Auwald05.05.2018 Start der Rheinschnakenbekämpfung
Kurz nach dem Ende der Waldschnakenbekämpfung kam es ab Anfang April aufgrund der einsetzenden Schneeschmelze in den Alpen zu einem stetig ansteigenden Rheinpegel. In der letzten Aprilwoche wurde je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten der bekämpfungsrelevante Pegel bis zu einem Meter überschritten. Da der Rheinpegel aktuell wieder stark abfällt, konnten die letzten Bekämpfungseinsätze im Laufe der Woche abgeschlossen werden. Insgesamt wurden im gesamten Kabs-Gebiet nur 61 Hektar mit dem Hubschrauber aus der Luft behandelt.

Stechmückenpuppe26.04.2018 Starkregenereignisse
Durch lokale Starkregenereignisse kam es gegen Mitte April in zahlreichen Regenwasserpoldern der KABS-Mitgliedsgemeinden und vor allem im alten Neckarbett des nördlichen Oberrheingrabens zu großflächigen Überflutungen und dem Massenschlupf von Stechmückenbrut. Auf fast 300 Hektar Wasserfläche wurde der Schwellenwert von 5 Larven pro Liter überschritten und das Aufwachsen der Larven mit dem biologischen Wirkstoff BTI durch die Mitarbeiter der KABS verhindert. So wird im Rahmen der von der KABS praktizierten ökologischen Bekämpfungsstrategie nicht automatisch bei Auftreten von Stechmückenlarven bekämpft, sondern die Bekämpfung erfolgt erst, wenn gewisse Schwellenwerte überschritten werden.

Hubschrauber04.04.2018 Erster Hubschraubereinsatz 2018
Nachdem seit einigen Wochen die Bekämpfung der Stechmückenbrut in den Waldschnakengebieten per Hand erfolgt, werden die Mitarbeiter der KABS ab Mittwoch den 4. April mit dem Helikopter aus der Luft unterstützt. Hierbei wird entweder in großflächigen oder schwer zugänglichen Stechmücken-Brutstätten der biologische Wirkstoff B.t.i. in der gewünschten Dosis in Form von 3-5 mm großen Eis-Granulats direkt in die Fresszone der Stechmückenlarven ausgebracht.

Überschwemmter Bruchwald02.04.2018 Start der Schnakensaison
Aufgrund der lang anhaltenden winterlichen Witterung hat sich der Start der diesjährigen Schnakensaison etwas verzögert. Seit einigen Wochen sind die Mitarbeiter der KABS jedoch wieder in den versumpften Wäldern der Oberrheinebene unterwegs, um einer Massenentwicklung von Larven der verschiedenen Waldmückenarten entgegenzuwirken. Diese entwickeln sich im noch kalten Wasser nur langsam, die fertigen Fluginsekten treten daher erst gegen Ende April plageerregend auf.

Gebietsleiterbesprechung16.03.2018 Gebietsleiterbesprechung
Mit der jährlichen Gebietsleiterbesprechung startete die KABS am 13. März in das Bekämpfungsjahr 2018. Hierzu trafen sich in der KABS-Zentrale in Speyer die zuständigen Gebietsleiter der einzelnen Mitgliedsgemeinden, um sich über Erfahrungen aus dem letzten Jahr auszutauschen und die weitere Vorgehensweise für das laufende Jahr zu besprechen. Insbesondere wurden wichtige Neuerungen am Web-GIS, einer Internetschnittstelle zur Vorgabe der Flächen für die Hubschrauberbekämpfung, sowie ein neues Applikationssystem des Hubschraubers vorgestellt.

Hubschraubereinsatz04.07.2017 Rheinschnakensaison 2017
Mit dem ersten kleinen Rheinhochwasser Anfang Mai startete die diesjährige Rheinschnakensaison. Bis Anfang Juli wurde je nach Höhenlage der Stechmückenbrutstätten der bekämpfungsrelevante Pegel 2-4 mal überschritten. Insgesamt waren die Pegelstände jedoch sehr gering, so dass lediglich 900 ha mit dem Helikopter aus der Luft behandelt wurden.

Stechmückenlarven16.06.2017 Waldschnakensaison 2017
Die diesjährige Waldschnakenbekämpfung startete wie üblich gegen Mitte März. Aufgrund der allgemein geringen Grundwasserstände waren nur wenige Stechmückenbrutstätten in den versumpften Wäldern der Oberrheinebene überflutet, so dass die Waldschnakensaison schon Ende April größtenteils abgeschlossen war. Insgesamt wurden nur knapp 400 ha Schnakenbrutstätten mit dem biologischen Wirkstoff B.t.i. aus der Luft behandelt.

 

 

 

 

 
 

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