Tigermücke in Meißenheim

Die Asiatische Tigermücke wurde erstmals im September 2023 in der Gemeinde Meißenheim nachgewiesen. Nachfolgend aufgelistet ist eine Historie der Maßnahmen und Kontaktmöglichkeiten zum Team vor Ort.

2023

Die Asiatische Tigermücke wurde Anfang September erstmals durch eine Bürgermeldung entdeckt. Ende September ging auch aus dem Ortsteil Kürzell eine Tigermückenmeldung ein. Stichproben auf dem Friedhof blieben negativ.

 

2024

In der Saison 2024 wurde ein Monitoring durchgeführt, um die Verbreitungszone der Tigermücke einschätzen zu können. Zum Saisonende stand fest: die Asiatische Tigermücke ist großflächig in Meißenheim und im Ortsteil Kürzell verbreitet, mindestens 180 Hektar waren betroffen.

 

2025

Eine Bti-Behandlung durch geschulte Mitarbeiter der KABS fand bei einer Ansammlung zahlreicher Massenbrutstätten wie etwa Friedhöfen, Altreifenlager, Kleingartenanlagen und Gärtnereien statt. Durch diese Bti-Behandlung sollte gewährleistet werden, dass die Tigermückendichte im Siedlungsraum verringert wird.

In den nicht regelmäßig bekämpften Gebieten sollten die Anwohner:innen in Eigenverantwortung Brutstättenprävention betreiben. Die KABS bot hier unterstützend kostenfreie Vor-Ort-Beratungen an, die vermitteln, welche Behältnisse auf dem Grundstück als Tigermückenbrutstätte fungieren und wie man dieses vermeiden kann (z.B. abdecken, leeren, abdichten, beseitigen etc.).

 

2026

In der Saison 2026 werden in Meißenheim keine Vor-Ort-Maßnahmen durch die KABS erfolgen. Anwohnende sind dazu aufgerufen eigenverantwortlich aktiv zu werden. Die Prävention von Tigermückenbrutstätten steht hierbei an erster Stelle.