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Die KABS (Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage) e.V. ist ein eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein. Sie wurde 1976 gegründet. Ziel war und ist es, die "Schnakenplage" im Bereich der Ober- Rheinebene unter Schonung der Umwelt mit ökologisch vertretbaren Maßnahmen einzudämmen. "Schnake" ist der im Einsatzgebiet der KABS e.V. mundartlich gebräuchliche Ausdruck für Stechmücken (Culicidae). |
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Da für die Anwendung moderner biologischer
Methoden zur Stechmückenbekämpfung ein umfangreiches Fachwissen erforderlich ist, arbeitet die KABS e.V. mit der GFS (Gesellschaft zur Förderung der Stechmückenbekämpfung) e.V. zusammen. Dadurch wird sowohl Forschungsarbeit als auch internationaler Erfahrungsaustausch ermöglicht. In der KABS e.V. sind aktuell 98 Körperschaften (Städte, Gemeinden und Landkreise sowie das Land Baden-Württemberg) in einer Solidargemeinschaft organisiert. Entlang einer Strecke von etwa 300 Rhein-Kilometern zwischen Bingen im Norden und Sasbach/Kaiserstuhl im Süden, einem Gebiet von 6.000 km², wird das Aufkommen von Stechmücken mit biologischen Methoden kontrolliert und eine Bevölkerung von rund 2,7 Millionen Menschen vor Stechmückenplagen geschützt. Die Arbeit der KABS e.V. wird ausschließlich durch die Mitglieder finanziert. |
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