<<Leerzelle>>  

Südbaden , 7.8.08

Nachweisbarer Beleg für den Erfolg
Seit die KABS die Schnaken bekämpft, ist der Sommer in Schwanau erträglicher geworden.

Schwanau. So lange ist es noch gar nicht her, da war ein Überleben am Rhein nur schwerbewaffnet (mit Insektenspray) und hinter (Fliegen-)Gittern möglich. Doch seit die Kommunale Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (KABS) scharf schießt, ist es erträglich.
Zwar räumte der Schwanauer Bürgermeister Wolfgang Brucker auf Anfrage ein, dieses Jahr sei "bedingt durch die feuchte Witterung und die immer wieder erhöhten Abflüsse als überdurchschnittlich zu bezeichnen". Im Vergleich zum letztjährigen Spitzenjahr "ist dennoch in jeder Hinsicht ein Rückgang zu verzeichnen". Auch die Anzahl der Kontrollfange von Schnaken bei den Messungen des Larvenschlupfs nach den Bekämpfungsaktionen sei bisher geringer als 2007. "Das ist ein nachweisbarer Beleg für den Bekämpfungserfolg", so Brucker. Immerhin: Dieses Jahr gab es schon fünf-Bekämpfungsaktionen, vor allem auch in der Folge des Hochwassers Ende April.
Aber Schnaken nutzen bekanntlich nicht nur die temporären Gewässer, die im Jahreslauf entlang des Rheins entstehen, um sich zu vermehren. Auch Regentonnen in Gärten und Sickergruben sind willkommene Plätze für die Eiablage. Die KABS, so Brucker, bekämpfe die Plagegeister in jeder Grube zweimal jährlich. Nach Aussage des Schwanauer Verwaltungschefs ist die Ausgabe von Tabletten für die Bekämpfung in Regentonnen und Teichen etwa gleich hoch wie im vergangenen Jahr. "Nach Rückmeldungen aus der Bevölkerung ist der Bekämpfungserfolg insgesamt von Jahr zu Jahr besser geworden", freut sich Brucker, der die Kooperation mit der KABS ausdrücklich lobt: "Die Zusammenarbeit läuft gut, ein Anrufgenügt."

 

 

 
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