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Die Rheinpfalz, 15.08.2007:
LUDWIGSHAFEN (hti). Die kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) ist aufgrund des jüngsten Rhein-Hochwassers wieder im Großeinsatz. Mit zwei Hubschraubern und 250 HeIfern
versucht die Kabs derzeit, zwischen dem Kaiserstuhl und Bingen möglichst
viele Mückenlarven abzutöten und eine Plage abzuwenden. "Für
die Mücken herrschen in den überschwemmten Gebieten optimale
Bedingen", sagt Kabs-Direktor Norbert Becker. An manchen Stellen
habe man knapp 1000 Larven in einem Liter Wasser gefunden, einige davon
hätten bis zu neun Jahre im Erdreich überlebt. Becker: "Wir
tun unser Bestes, dennoch wird es in der Region in zehn Tagen mehr Mücken
geben als heute." Um die Situation in den Griff zubekommen, hat
die Kabs Helfer aus dem Urlaub zurückgeholt. "Zudem wurden
große Mengen Schnakenbekämpfungsmittel nachgekauft - teilweise
in den USA. "Unsere finanziellen Reserven sind verbraucht",
sagt Kabs-Präsident Paul Schädler. |
