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Allgemein
 

Im Rahmen des Forschungsprogramms der KABS e.V. werden neben den Untersuchungen zur Biologie und  zum Vorkommen der Stechmücken im KABS-Gebiet vor allem behördliche Auflagen zur Überprüfung der Umweltverträglichkeit erfüllt. Es ist die Aufgabe der Wissenschaft, Fragen kompetent zu beantworten, die sich im Rahmen der öffentlichen Diskussion  ergeben, z.B. zu den Folgen der biologischen Bekämpfungsmaßnahmen für das   Nahrungsnetz unter besonderer Berücksichtigung der Vögel, Amphibien und

 
Fledermäuse. Untersuchungen zum Resistenzphänomen und zur Verbesserung der eingesetzten biologischen Präparate führen zur Konsolidierung und Optimierung der Bekämpfungsmaßnahmen. Nur durch das symbiotische Zusammenwirken von  Wissenschaft und Politik ist eine effektive Stechmückenbekämpfung langfristig möglich. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Universitäten kann eine ständige Optimierung der angewandten Methoden durch den direkten Technologie-Transfer von der Theorie in die Praxis gewährleistet werden. Die Optimierung zielt im Wesentlichen auf eine noch größere Effektivität der Bekämpfung, auf eine höhere Umweltverträglichkeit sowie auf einen höheren Kosten-Nutzen-Effekt ab. Es werden Ökologie und Ökonomie durch eine gezielte Verbesserung der biologischen Bekämpfungsmaßnahmen und  die Anpassung der Bekämpfungsstrategie an

Testbehälter eines Mikrokosmos-Bioassay
zur Ermittlung der Effektivität von
biologischen Larviciden
 

neue Erkenntnisse stärker  vernetzt. Darüber hinaus arbeitet die KABS e.V. eng mit der GFS (Gesellschaft zur Förderung der Stechmückenbekämpfung) e.V. zusammen. Sowohl die KABS als auch die GFS sind gemeinnützige Vereine. Während die Anwendung der biologischen Stechmückenbekämpfung die Aufgabe der KABS e.V. ist, ist die GFS e.V. für die Forschung zuständig, die über den reinen Anwendungsbezug hinausgeht. So werden z.B. mit der Untersuchung des Überträgerpotentials (Vektorkompetenz) einheimischer Stechmückenarten für Krankheitserreger und des Auftretens neuer Stechmückenarten auch Aufgaben im seuchenhygienischen Bereich übernommen. Die Forschungsarbeiten werden  überwiegend in den KABS-eigenen Laboratorien im Rahmen von Diplom- und Doktorarbeiten sowie von den Wissenschaftlern der KABS e.V.in Zusammenarbeit mit den Universitäten vorgenommen. Insgesamt werden jährlich zwischen 5 und 10 % des Budgets der Kabs e.V. in Forschungs- und Kartierungsarbeiten investiert, um die Bekämpfung zu optimieren und deren Erfolg langfristig zu gewährleisten.
Einen  wesentlichen  Beitrag  zur  Umsetzung  wissenschaftlicher  Erkenntnisse  in  eine ökologisch  orientierte,  erfolgreiche  Bekämpfungsstrategie  leistet  der wissenschaftliche Beirat der KABS e.V.. Dieser wird vom Präsidenten einberufen. Ihm gehören neben der KABS-Geschäftsführung und Vertretern  der betroffenen Gemeinden vor allem Wissenschaftler verschiedener Universitäten und Instituten an.
Der Beirat trifft sich mehrmals im Jahr, um aktuelle organisatorische und wissenschaftliche Fragen im Rahmender biologischen Stechmückenbekämpfung zu diskutieren. Die Umsetzung der wissenschaftlichen Erkenntnisse ist vor allem dem Engagement vieler junger Biologen bei der KABS e.V. zu verdanken.

 

 

 
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  >> Aktuelle Forschungsprojekte
          Allgemein
          Laboruntersuchungen von Stechmücken   
          Routine-Monitoring
          West Nil Virus Monitoring
          Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus)
         

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