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West Nil - Virus
Monitoring
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Das West Nil - Virus (WNV) gehört
zu den Flaviviren und befällt vorwiegend Vögel. Es wird von
Stechmücken (Culicidae) innerhalb der Vogelpopulationen verbreitet,
kann
aber auch durch Mückenstiche auf andere Tiere und Menschen übertragen werden. WNV verursacht grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber, Kopf-, Muskel- und |
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Gelenkschmerzen. Von Komplikationen,
die auch zu Todesfällen führen können, sind in erster
Linie alte und abwehr-geschwächte Menschen betroffen.
In einigen Teilen Europas gilt das Virus als endemisch, in Amerika wurde es 1999 erstmals nachgewiesen und hat sich seither schnell ausgebreitet. |
![]() Naturschutzgebiet Wagbachniederung |
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In Deutschland wurde es
bisher noch nicht nachgewiesen. Seit 2003 werden von der GFS e.V. in
Zusammenarbeit mit der KABS e.V. Stechmücken auf Infektionen mit
West Nil-Viren getestet. Im Jahr 2007 wurden Stechmücken aus zwei
speziell dafür ausgewählten
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![]() EVS-Fallen |
Gebieten am Oberrhein
(NSG Wagbachniederung und Nonnenaue) sowie Fänge aus dem Routine-Monitoring
Programm der KABS e.V. untersucht. Die Mücken wurden mit Hilfe von EVS-Fallen gefangen. Bei dieser Methode werden die Tiere durch CO2 und Licht angelockt und dann durch den Saugstrom eines Ventilators in ein Fangnetz transportiert. Mit VecTest, einem Nachweis mit Hilfe von monoklonalen Antikörpern, wurden sie dann auf Infektionen mit West Nil-Viren untersucht. 2007 wurden insgesamt 6.233 Stechmücken auf WNV getestet, das Ergebnis sämtlicher Tests war negativ. Die statistischen |
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| Berechnungen ergaben, dass eine Infektion von Stechmücken mit dem West Nil-Virus in den untersuchten Gebieten mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% signifikant ausgeschlossen werden kann. | |||||
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| >> Aktuelle Forschungsprojekte | |
| Allgemein Laboruntersuchungen von Stechmücken Routine-Monitoring West Nil Virus Monitoring Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) |
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