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5) Gefahrenpotential
  Auch wenn es sich bei der "AsiatischenTigermücke" um einen potentiellen Überträger zahlreicher Viruserkrankungen handelt, so ist momentan die Gefahr durch die Art in Deutschland mit einem Virus infiziert zu werden äußerst gering.
Zum Einen wurde die Art in Deutschland bisher nur an einem lokal begrenztem Fundort und in nur sehr geringer Anzahl nachgewiesen.
Zum Anderen ist selbst bei einem vermehrten Auftreten von Aedes albopictus die Gefahr einer Virusübertragung erst dann gegeben, wenn auch der entsprechende Krankheitserreger im Bereich der Tigermückenpopulationen "im Umlauf" ist.
 

Rastendes Aedes albopictus Weibchen.
Vektoren wie Stechmücken müssen, um Viren übertragen zu können sich erst selbst durch eine Blutmahlzeit an einem schon vorher erkrankten Menschen infizieren.
Erst wenn bestehende Stechmücken- populationen eine gewisse Größe bzw. Populationsdichte erreicht haben, besteht die Gefahr, dass z.B. durch heimkehrende Urlauber Viren in das Populationsareal eingeschleppt, und anschließend epidemieartig verbreitet werden.
Zusätzlich benötigen viele Viren ausreichend hohe Temperaturen, um sich in der Mücke entwickeln bzw. vervielfältigen zu können. Erst dann ist eine Übertragung der Viren in der Regel erfolgreich.

 

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>> Sonderthema: "Asiatische Tigermücke" (Aedes albopictus)
1) Erscheinungsbild 3) Projekt Aedes albopictus 5) Gefahrenpotential
2) Verbreitung 4) Vektorkompetenz 6) Ihr Beitrag
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