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Vektorkompetenz
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| Nach Aedes aegypti, dem afrikanischen Tigermoskito, ist Aedes albopictus der gefährlichste Überträger von humanpathogenen Viren. Neben dem Gelbfiebervirus sind vor allem das West-Nil-Virus, Dengue-Viren und das Chikungunya-Virus zu nennen. In Sommer 2007 ist es erstmals zu einem epidemischen Ausbruch einer tropischen Erkrankung in Italien gekommen, dem Chikungunya-Fieber. Eine Person reiste aus Indien (Kerala) ein und zeigte Ende Juni Symptome von Chikungunya-Fieber. In Indien sind in den letzten | ||||
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| die
Krankheit gutartig. Selten
kommt es zu Hämorrhagien. Allerdings sind vor allem ältere Menschen
gefährdet, an der Virose zu sterben. So starb auch in der Region
Ravenna ein 83-jähriger Mann an dieser Krankheit. Eine Meldepflicht
besteht, wenn Hämorrhagien auftreten. Des Weiteren kommt die Labormeldepflicht
gemäß dem Infektionsschutzgesetz zum Tragen. Man konnte
in Aedes albopictus-Weibchen das Chikungunya-Virus nachweisen,
weshalb man davon ausgehen muss, dass zunächst die Mücke nach
Italien eingewandert ist und jetzt neu eingeschleppte Pathogene von
ihr übertragen wurden, was zu dieser Epidemie geführt hat. Inwieweit
einheimische Stechmücken als Vektoren von Chikungunya-Viren in Frage
kommen und ob die Viren transovariell über die Eientwicklung weitergegeben
werden können, wird zurzeit geprüft. Eine Impfung gegen Chikungunya-Fieber
gibt es noch nicht, so dass das Vermeiden von Mückenstichen den einzigen
Schutz darstellt. |

| 1) Erscheinungsbild | 3) Projekt Aedes albopictus | 5) Gefahrenpotential |
| 2) Verbreitung | 4) Vektorkompetenz | 6) Ihr Beitrag |